Das 13. Holzschild des Heimatverein wurde am 17. April    

                                                                    2016 auf dem Gelände des Schützenvereins an

                                                                   
der Straße Hexenmoor aufgestellt..

                                                                         

 

                                                                     

 

Das Hexenmoor im Dreieck von Borstel, Eitze und Weitzmühlen war eine am Gohbach gelegene moorige Wildnis. Im Volksglauben galten die unheimlichen Moore als Stätten, in denen die Hexen ihr Unwesen trieben. So entstand der Name „Hexenmoor“, weil man glaubte, dass die Verdener Hexen den weiten Weg zum Blocksberg im Harz scheuten und deshalb das Moor am Rande von Eitze zum Tanzplatz erkoren.

Die Kultivierung der Moore begann im Kreis Verden um 1790. Man legte breite Gräben an, durch die das in den Mooren gespeicherte Wasser abfließen konnte. Das Torfmoor trocknete aus, starb ab und sackte um 1/3 zusammen. In den Monaten Mai bis Juni wurde dann der Torf gestochen. Den tieferliegenden, sog. Schwarztorf verwandten die Bewohner zum Heizen und Düngen der Felder. So geschah es über 900 Jahre.

In Eitze wurde bis ungefähr 1920 Torf gestochen. Da die Moorflächen für den eigenen Bedarf nicht ausreichten, kauften und pachteten die Eitzer in Kükenmoor – Verdener Moor Flächen hinzu. Dann begann die Kultivierung der Torfflächen, die nicht zur Torfgewinnung geeignet waren.

Das Holzschild wurde wieder in gemeinsamer Arbeit von Achim Schaefers und Hans-Jürgen Holtfreter erstellt. Das fing schon bei der Auswahl der Schriftform an und der Darstellung des Moores, über dem die Hexe schweben sollte. Die Schrift und Teile des Moores hat Hans-Jürgen Holtfreter ins Eichenholz umgesetzt. Von Achim Schaefers stammt die Hexe und der Feinschliff des Schildes. Bei diesem Schild haben die beiden sehr viel mit Farbe gearbeitet. Dabei hat sie Horst Fiedler mit Rat und Tat unterstützt.

Bei der Präparierung des Stammes, der zu dem alten Doppelholzschild aus der Furth gehört hat, hat Peter Nordmeyer geholfen. Für die Zusammenfügung und Aufstellung des Holzschildes war Gerd Brüns eine große Hilfe. Der Heimatverein Eitze dankt all diesen Helfer.

Dieses Holzschild wurde am 17. April 2016 auf dem Gelände des Eitzer Schützenvereins an der Straße „Hexenmoor“ aufgestellt.