Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 24. März 1998

Anwesende: 49 Mitglieder und 4 Vorstandsmitglieder

Beginn: 20.05 Uhr, Ende: 23.00 Uhr

1. Eröffnung
Der 1. Vorsitzende Achim Schaefers eröffnete die Versammlung und begrüßte die Anwesenden. Die Versammlung gedachte ihres im letzten Jahr verstorbenen Mitglieds Hannelore Helberg und dem verstorbenen Herbert Reinhold, der für den Heimatverein Eitze die Holzschilder geschnitzt hat. Achim Schaefers stellte die Beschlußfähigkeit der Versammlung entsprechend Par. 11 Abs. 4 der Satzung fest und stellte die Tagesordnung vor.

2. Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 12. März 1996
Zu dem Protokoll der letzten Sitzung wurden keine Einwände erhoben oder Ergänzungen gemacht. Es wurde ohne Gegenstimme mit einer Enthaltung angenommen. 

3. Rückblick auf das Jahr 1997
In seinem Rückblick auf das Jahr 1997 berichtete Achim Schaefers, dass der Heimatverein vom März 1997 bis zum März 1998 12 Veranstaltungen durchgeführt hat, die alle erfolgreich verliefen. Besonders hob er die Fahrradtour zur Dörverdener Mühle hervor mit dem Kaffetrinken auf dem Rückweg bei Henning Wittboldt-Müller in Döhlbergen und die Einweihung des Holzschildes "In den Sandbergen". Die Kinderveranstaltungen waren auch in diesem Jahr gut besucht. Er dankte den Helfern und Helferinnen. Der Heimatverein Eitze hat zur Zeit 271 Mitglieder.
Horst Bartels berichtete vom Erntefest. Die Beteiligung der Bevölkerung am Umzug und an dem Nachmittag auf dem Saal sei gut gewesen, nicht aber am Abend. Für das Jahr 1998 seien wieder die Varster Blasmusik und die Gruppe Galapagos engagiert worden. Das Erntefest in diesem Jahr findet am 19. September mit Mona Defiebre und Sven Freitag als Erntepaar statt. Das Erntepaar für 1999 ist noch nicht gefunden.
Achim Schaefers dankte allen Spendern für ihre finanzielle Unterstützung. 

4. Arbeitskreis Dorfverschönerung
Michael Gorecki berichtete, dass der Arbeitskreis im letzten Jahr nicht viel geschafft habe. Er plane jetzt aber in Abstimmung mit der VWE den Eitzer Bahnhof und dessen Grundstück zu verschönern. In Anlehnung an den Straßennamen "In den Sandbergen" sei geplant, zur Straße hin einen Hügel halb aus Sand, halb mit Gras bewachsen anzulegen mit einer Baumgruppe und einem Findling. Der Bereich unterhalb der Bank soll gepflastert, der Flieder beschnitten und noch einige Büsche angepflanzt werden. Das Gebäude wird in Zusammenarbeit mit der VWE renoviert werden. Mündlich sei deren Zustimmung bereits bei einer Begehung im Dezember erfolgt.
Die von Herrn Reinhold geschnitzten Holzschilder haben stark unter den Witterungeinflüssen der vergangenen Jahre gelitten. Sie sind in den letzten Wochen abgenommen worden, damit sie abgebeizt und neu behandelt werden können. Der Arbeitskreis hat inzwischen einige neue Mit- glieder: Margret Glathe, Waltraud Schaefers, Wiebke Stoltenberg und Heike Gorecki.
Die Spende der Volksbank Verden soll dazu verwendet werden, an der Gohbachbrücke zwei neue Holzbänke aufzustellen. In Zukunft sollen vom Heimatverein nur noch solche Holzbänke wie in den Sandbergen, aufgestellt werden, da sie gut aussehen und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Frau Kiefer will nachfragen, ob die Stadtgärtnerei die Pflasterung unter den Bänken vor- nimmt. Ein Papierkorb am Pavillon wird von der Stadt nicht aufgestellt, da auf dem Spielplatz sich bereits ein Papierkorb befinde.
Herr Krippendorff wies daraufhin, das bei der Planung des Sandberges am Bahnhof auf das Sichtdreieck geachtet werden muß. Außerdem regte er an, wegen des benötigten Sandes die Firma Graupner vom Holzmarkt zu fragen. Er könne dies auch übernehmen.

An dieser Stelle wurde die Versammlung durch den Vortrag von Jan Gerd Brüns unterbrochen.
Er trug Gedichte von August Krantz und Boy Lornsen vor und gab einige Proben seines
humoristischen Könnens.

5. Bericht über den wöchentlichen Kindertreff
Anja König berichtete, dass der seit Ostern 1997 durchgeführte wöchentliche Kindertreff im DGH von den Eitzer Kindern sehr gut angenommen worden ist. Jeden Mittwoch treffen sich zwischen 15 und 20 Kindern, die meisten im Alter zwischen 6 und 10 Jahren, um gemeinsam zu basteln und zu spielen. An der Durchführung beteiligen sich 5 Mütter, die aber zu bestimmten Anlässen auch viel Unterstützung von anderen Müttern erhalten. Inzwischen haben sich die beteiligten Mütter zu einem Arbeitskreis zusammengefunden, der von Lissy Schmidt geleitet wird. Zur Information war ein Tisch mit Spielen und Basteleien vom Kindertreff aufgebaut.

6. Bericht der Kassenwartin und der Kassenprüfer
Ute Niederkrome legte den Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer Doris Hicketier und Detlef Glathe bescheinigten ihr eine gute und genaue Kassenführung.

7. Entlastung der Kassenwartin und des Vorstandes
Die Kassenprüfer beantragten die Entlastung der Kassenwartin und des Vorstandes. Dieser Antrag wurde einstimmig mit vier Enthaltungen angenommen.

8. Neuwahl eines/r Kassenprüfers/in
Achim Schaefers dankte Doris Hicketier für ihre Arbeit als Kassenprüferin und verabschiedete sie. Als Nachfolgerin wurde Monika Hamann in offener Wahl mit 50 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und 2 Enthaltungen gewählt.

9. Ausblick auf das Jahr 1998
Zur Feier des fünfjährigen Bestehens hat der Vorstand in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis "Jugend" für den 26. bis 28. Juni 1998 ein Familienfest am Dorfgemeinschaftshaus geplant. Dazu soll auf dem Hof des DGH ein ca. 200qm großes Zelt aufgebaut werden. Beginnen wird das Fest mit einer Tanzveranstaltung für die Jugend am Freitagabend. Am Samstag findet dann ein Familien- fest mit Kaffee und Kuchen statt. Als Begleitveranstaltungen hierfür sind angedacht: Spiele für Kinder und Erwachsene, evtl. in Form von Spiel ohne Grenzen, Hobbymarkt, Flohmarkt für Kinder oder Pflanzenbörse. Am Sonntag wird dieses Fest mit einem (plattdeutschen?) Gottesdienst und anschließendem Frühschoppen enden. Aus der Versammlung wurden Bedenken wegen eventueller Gewalttätigkeiten und Lärmbelästigungen geäußert. Achim Schaefers berichtete dazu, dass die von Anja König befragten Nachbarn des DGH (Eitzer Dorfstraße ab Heemsoth, Dicker Ort, Eitzer Ziegelei) Zustimmung zu diesem Fest bekundeten und versicherten, der Lärm würde sie nicht stören. Außerdem werde die Dorfjugend in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr einen Sicherheits- dienst in und um das Zelt herum organisieren. Nach Erörterung des Für und Wider gab es eine deutliche Zustimmung zur Durchführung dieses Festes.
Da die Vorbereitungen für dieses Fest wahrscheinlich recht umfangreich werden, wird in diesem Frühjahr keine Fahrradtour durchgeführt.
Achim Schaefers teilte mit, dass er Material zum Thema Hausschlachtung sammle, um später darüber einen Bericht zu schreiben. 
Die Versammlung sprach sich mit deutlicher Mehrheit dafür aus, die Plattdeutsche Theaterfahrt in diesem Jahr an einem Sonntagnachmittag zum Stadttheater in Oldenburg durchzuführen.
Bei den noch ohne genauen Termin ausgewiesenen Veranstaltungen sollen die Mitglieder bitte auf besondere Einladungen, Plakate bzw. die Meldungen in der Tagespresse achten.

10. Verschiedenes
Innerhalb des Heimatvereins haben sich im Laufe des letzten Jahres zwei neue Arbeitsgruppen, "Jugend" und "Kindertreff", gebildet. Ihre Sprecher Oliver Defiebre und Lissy Schmidt werden in den erweiterten Vorstand aufgenommen.
Zwischen Eitze und Weitzmühlen hat es früher vermutlich noch eine dritte Wassermühle gegeben. Andreas Mennicke erzählte dazu, daß es in der Feldmark ein Feld mit der Bezeichnung "Mühlenfeld" gebe, das eventuell einmal zu dieser Mühle gehört hat. Er selbst habe schon am Gohbach auf der Höhe von Brüns eingerammte Eichenpfähle, die das Fundament dieser Mühle ge- wesen sein könnten, gefunden. An dieser Stelle vermutet er auch den Versuch, den Gohbach über Gräben in Richtung Aller (Mündung auf der Höhe von Focke) abzuleiten. Um die Lage der Mühle bestimmen zu können, müßten zunächst die Höhenlinien gemessen und festgelegt werden. Andreas Mennicke und Achim Schaefers wollen diesen Fragen nachgehen.

Zum Abschluß der Jahreshauptversammlung zeigte Kurt Helberg mit einem Overhead-Projektor Luftaufnahmen von Eitze aus den Jahren 1956 und 1996. Er hat auch noch weitere Aufnahmen aus den Jahren dazwischen. Um diese zu zeigen, reichte die Zeit aber nicht mehr. Diese Bilder sollen nun auf einer gesonderten Veranstaltung, vielleicht im Zusammenhang mit dem Familienfest gezeigt werden.